Vortrag über die Truhendinger

Heimatpfleger und Stadtarchivar Frieder Held aus Wassertrüdingen hat uns dankenswerterweise seinen Vortrag über die Truhendinger zur Verfügung gestellt. Er kann hier runtergeladen werden.

 

Ein kurzer Auszug:

Die drei Truhendingen (Altentrüdingen, Hohentrüdingen, Wassertrüdingen)

Hier muss über die Entstehung der drei Trüdingen nachgedacht werden. Sicher kann man heute sagen, dass Altentrüdingen der älteste Ort von den drei Orten ist. Eindeutig ist allerdings die Zuordnung des in einem Reisebericht von 836 genannten Truthmuntinga als Altentrüdingen. In diesem Jahr oder ein Jahr früher wurden von einem Mönch Reliquien des Heiligen Venantius in Rimini für das Kloster Fulda gekauft. In einem langen Fußmarsch brachte der Mönch die Reliquien nach Solnhofen, wo das Kirchenvolk auch gerne die Reliquien besessen hätte. Die heiligen Gebeine wurden in einem feierlichen Reliquienzug von Solnhofen nach Fulda gebracht. Übernachtet hatte dieser Zug nach Möglichkeit  immer in einem Ort mit fuldaischen Beziehungen. Der Umweg von Solnhofen über Holzkirchen lässt sich auch nur mit dem fuldaischen Besitzungen dort erklären. Truthmuntinga, also Altentrüdingen, war das nächste Ziel auf der langen Wanderung 836 nach Fulda. (Russ 20) Die Reliquien wurden jeweils wie auch in Altentrüdingen nachts in die Kirche gebracht und bewacht. Aus dem Reisebericht des Mönchs Rudolf geht hervor, dass es damals in Truthmuntinga eine Kirche gab. Er berichtet auch von vier Frauen, die durch die aufbewahrten Reliquien „von unreinen Geistern befreit worden“ waren. (Winter 29) Dass mit dem Wort „Truthmuntinga“ nur Altentrüdingen gemeint sein kann, erschließt sich aus den folgenden Ausführungen.

Mitteilung der Kirchengemeinde

Corona betrifft auch uns!

In Zeiten von Corona kann der normale Gemeindealltag so nicht mehr weitergehen.

Pfarrer*in und Kirchenvorstand können und wollen nicht die Verantwortung dafür übernehmen, dass sich in unserer Gegend das Virus ungehindert ausbreitet.

Es dürfte aus den Nachrichten bekannt sein, dass es längst nicht mehr möglich ist, die Ausbreitung zu stoppen. Es geht zzt. nur noch darum, die Ausbreitung durch Verringerung aller Sozialkontakte zu verlangsamen, damit für die, die tatsächlich krank werden, genügend medizinische Kapazitäten zur Verfügung stehen. Wie lange das so gehen muss, weiß zzt. niemand. Die Schulen und Kitas sind bis zum Ende der Osterferien geschlossen…

Nachdem die bayerische Staatsregierung den Katastrophenfall ausgerufen hat und Veranstaltungen generell nicht mehr erlaubt sind, gilt ab sofort:

  • Ab sofort entfallen bis auf Weiteres alle Gottesdienste, ebenso der Kindergottesdienst. Wir verweisen auf die Gottesdienste im Fernsehen und im Rundfunk.
  • Die Gemeindeversammlungen 17./18.3. entfallen.
  • Jungschar entfällt.
  • Konfirmandenunterricht entfällt.
  • Die Konfirmation in Obermögersheim wird verschoben auf Pfingstsonntag, 31. Mai.
  • Bei Orgelpfeifen und Posaunenchören sind alle Proben und Auftritte abgesagt, auch Geburtstagsständchen.
  • Bezirksprobe der Posaunenchöre entfällt.
  • Diakonie-Frühjahrssammlung entfällt.
  • Die Landeskirche rät allen Pfarrer*innen, keine Geburtstagsbesuche mehr zu machen, sondern telefonisch zu gratulieren.
    Seelsorgebesuche finden jedoch statt.

 

Wir sehen zu diesen Maßnahmen keine Alternative.
Und wenn es uns doch nicht so schlimm erwischt? Dann sollten wir alle Gott dafür danken. Das ist allemal besser als die Toten zu betrauern.

Ausspracheabend am 26.März 2020

Am Donnerstag, den 26. März 2020 findet um 20 Uhr ein Ausspracheabend beim Ebert statt. Hierzu sind alle Altentrüdinger*innen und Interessierte recht herzlich eingeladen.